Das Flachdach von Reichhart Logistik eignet sich perfekt für die Solaranlage

©Reichhart

Reichhart Logistik investiert in Photovoltaikanlage

Bis zu 85.000 Kilowatt-Stunden erzeugt die 450 Quadratmeter große Anlage des Gilchinger Logistikunternehmens im Jahr.

Gilching bei München. Reichhart Logistik produziert mit einer neu installierten Photovoltaikanlage ab sofort seinen eigenen Strom.  Das teilt das mittelständische Logistikunternehmen mit Hauptsitz in Gilching bei München mit. Dabei arbeitet Reichhart eng mit seinem regionalen Partner Elektro Lindemiller aus Alling zusammen. Die Solaranlage sei Bestandteil der nachhaltigen Ausrichtung von Reichart, heißt es.

Lampen, Computer, PKW: Alles das versorgt das Logistikunternehmen ab sofort mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage vom Dach in Gilching. Bis zu 85.000 Kilowatt-Stunden erzeugt die 450qm2 große Anlage im Jahr, genug um rund 25 Vier-Personen-Haushalte ein ganzes Jahr lang mit Strom zu versorgen. Für Reichhart ist die Investition in nachhaltige Energie der nächste logische Schritt: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Pkw-Fuhrpark schrittweise von Verbrennermotoren auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Da ist es nur sinnvoll, dafür die eigene Energie zu produzieren“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Michael Jackl.  So versorge die Photovoltaikanlage auf dem Dach neben dem Fuhrpark auch die Elektrogeräte in den Bürogebäuden des Unternehmens in Gilching,  also bis zu 100 Büroarbeitsplätze.

Intelligente Stromverteilung für effizientes Laden

In der Tiefgarage des Unternehmens sind acht neue Ladestationen installiert mit Ladekapazität für jeweils vier bis sechs Parkplätze. Die Solaranlage ist zudem so intelligent, dass sie den Strom sinnvoll verteilt, zum Beispiel anhand des Ladezustands, der Menge der angeschlossenen Fahrzeuge oder der gerade verfügbaren Kapazität an selbstproduziertem Strom. Ist eine Batterie eines PKW etwa leer, führt die Anlage dem Fahrzeug mehr Strom zu als einem fast vollständig geladenen Auto. So kann der Fahrer schneller wieder auf die Straße. Durch gleichzeitige Nutzung des Solarstroms für mehrere Bereiche wird nahezu der vollständig produzierte Strom selbst genutzt. Ist doch einmal überschüssiger Strom vorhanden, wird dieser ins Stromnetz der Bayernwerke eingespeist und versorgt weitere Haushalte und Firmen mit grüner Energie.  

Schon vor zwei Jahren hat das Unternehmen Reichhart nach eigenen Angaben umfangreich in Lithium-Ionen-betriebene Flurförderfahrzeuge  investiert. Diese seien nicht nur komplett emissionsfrei, heißt es, die Geräte zeichnen sich auch durch einen geringen Stromverbrauch und eine lange Haltbarkeit aus. „Wir prüfen kontinuierlich den Einsatz von innovativen Technologien mit dem Ziel, Lösungen zu finden, die wirtschaftlich und nachhaltig sind“, so Michael Jackl. (eh)

 

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special AUTOMOBILLOGISTIK & FAHRZEUGTRANSPORTE.

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