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Betriebe fürchten Kostenexplosion durch E-Bilanz

Ab 2012 sind Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Bilanz elektronisch zu übermitteln
© Foto: Fotolia/Gina Sanders

Deutsche Unternehmen rechnen laut einer Studie mit zusätzlichen Ausgaben durch die Pflicht zur elektronischen Bilanz-Übermittlung


Datum:
20.03.2012
Autor:
André Gieße
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Frankfurt am Main. Viele deutsche Unternehmen gehen davon aus, dass die elektronische Übermittlung der Bilanz einen massiven Mehraufwand verursachen wird. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Adept Consulting rechnet ein Viertel der Betriebe mit Mehrkosten in Höhe von 100.000 Euro. Während 13 Prozent sogar von zusätzliche Aufwendungen von 250.000 Euro ausgehen, erwarten 38 Prozent, dass sie höchstens 20.000 Euro extra aufbringen müssen.

„Nur ein sehr kleiner Teil der Unternehmen ist schon auf die Einführung der E-Bilanz vorbereitet“, erklärt Klaus Beck-Dede, Vorstand von Adept Consulting. Die Mehrheit gehe davon aus, die Herausforderungen, die insbesondere in der Erstellung der Steuerbilanz, der steuerlichen Gewinnermittlung und der Steuerberechnung liegen, lediglich mit den eigenen Mitarbeitern und der Hilfe von Wirtschaftsprüfern bewältigen zu können.

Ab 2012 sind Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Jahresabschluss auf Basis des XBRL-Standards elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Allerdings wird es nicht beanstandet, wenn bilanzierende Unternehmen ihre Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für dieses Jahr tatsächlich noch nicht elektronisch, sondern in Papierform an die Finanzverwaltung schicken. (ag)

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