Wachstum

Für Deutschlands Bruttoinlandsprodukt erwartet die OECD für 2021 ein Wachstum

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OECD korrigiert Konjunkturprognose leicht nach oben

Auch in Deutschland hellt sich der Industrieländervereinigung zufolge der Konjunkturhorizont auf. Allerdings gebe es weiterhin Grund zur Vorsicht.

Paris. Nach dem coronabedingten Einbruch im vergangenen Jahr sieht die Industrieländervereinigung OECD nun eine deutlich verbesserte Konjunkturlage. Die Weltwirtschaft dürfte im laufenden Jahr um 5,8 Prozent wachsen und damit um 0,2 Punkte mehr als im März angenommen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris mit. Für das kommende Jahr nimmt sie ein Plus von 4,4 Prozent an. Das sind 0,4 Punkte mehr als bisher.

Auch in Deutschland hellt sich der OECD zufolge der Konjunkturhorizont auf. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden Jahr 3,3 Prozent erreichen. Das sind 0,3 Punkte mehr als bisher vorhergesagt. Für das kommende Jahr werden 4,4 Prozent erwartet, 0,7 Punkte mehr als zunächst prognostiziert.

Chefökonomin Laurence Boone warnte, die Corona-Krise sei noch nicht überwunden. So sei es beunruhigend, dass aufstrebende Wirtschaftsnationen und ärmere Länder nicht ausreichend Impfstoffe erhielten.

Die OECD begann am Montag ein zweitägiges Ministertreffen, das als Videokonferenz veranstaltet wird. Am Dienstag soll Australiens Ex-Finanzminister Mathias Cormann (50) offiziell das Spitzenamt des OECD-Generalsekretärs übernehmen. Der aus dem deutschsprachigen Osten Belgiens stammende Cormann wird damit dem Mexikaner Angel Gurría nachfolgen, der seit 2006 amtiert. (dpa/ja)

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