ÖBB Terminal Süd Wien

Die Schienenlogistik soll laut Vorstellung der ÖBB so einfach und zugänglich werden wie die Straßenlogistik

©Chris Zenz/ÖBB

ÖBB investieren 700 Millionen Euro in Digitalisierung

Die Österreichischen Bundesbahnen wollen den Zugang zu ihrem Güterverkehr möglichst einfach gestalten und setzen auf mehr Digitalisierung und die Modernisierung des Wagenmaterials.

Wien. Bis 2026 wird die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) 700 Millionen Euro in Digitalisierung und innovatives Wagenmaterial investieren. Das kündigte ÖBB-Chef Andreas Matthä an. Wörtlich sagte er: „Mit End-to-End Digitalisierung des gesamten Logistikprozesses werden wir den Schienengüterverkehr einfacher und effizienter gestalten.“ Schienenlogistik solle so einfach und zugänglich werden wie die Straßenlogistik.

Bestandskunden der RCG nutzen bereits heute das digitale Tracking, Ordering und Capacity-Planning in „MIKE“. Entlang der internen Prozesse unterstützt er den Verkaufsprozess, die Angebotskonzeption und mit ersten Funktionalitäten auch die Leerwagendisposition in der operativen Abwicklung von Transportaufträgen.

Modernisierung auch des Wagenmaterials

Neukunden bietet das österreichische Bahnunternehmen mit „SmartLINK“ digitalen Zugang zum gesamten Leistungsspektrum der ÖBB Rail Cargo Group. Güterwaggons der RCG macht die Telematik-Lösung „Smart Cargo“ intelligent. Die RCG hat bis jetzt 10.000 ihrer Güterwaggons mit der Lösung zur GPS-Überwachung ausgestattet. Hinzu kommt die Vorbereitung der Digitalen Automatischen Kupplung DAK im europäischen Schienengüterverkehr.

Die ÖBB Rail Cargo Group investiert in den kommenden Jahren auch in die Modernisierung ihres Wagenmaterials und setzt dabei auf die gemeinsam mit dem Voestalpine-Konzern entwickelte modulare Wageninnovation TransANT. Das Konzept besteht aus einem Leichtbau aufgrund eines 20 Prozent leichteren Untergestells. (sm)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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