Nissan hat für seinen „Stromer“ eNV200 ein günstiges Leasing-Paket geschnürt, von dem vor allem Kleinbetriebe profitieren sollen

©Hans Kitzberger

Nissan fördert Kleinbetriebe bei Elektromobilität

Ein Programm für die Elektromobilität soll den Verkauf des neuen Modells ankurbeln.

Hannover. Unter der Bezeichnung „e4Business“ will Nissan Kleinbetrieben bei der Umstellung auf Elektromobilität unter die Arme greifen. Neben attraktiven Leasingkonditionen für den Elektro-Transporter eNV200 bietet der Hersteller interessierten Kunden im Paket eine sogenannte „Wallbox“ für die Schnellladung des Fahrzeugs, eine Beklebung in Firmenoptik sowie die Gestaltung eines Internetauftritts an. Bewerben kann man sich auf der Homepage des Herstellers.

E-Mobilität wirtschaftlich darstellbar

Im Gespräch mit der VerkehrsRundschau unterstrich Deutschland-Geschäftsführer Thomas Hausch, dass man mit diesem Programm die Elektromobilität gerade in Kleinbetrieben voranbringen und die Verkäufe des neuen Modells ankurbeln wolle. Die E-Mobilität sei mit diesem Modell greifbar und auch wirtschaftlich darstellbar, umso mehr, je länger das Fahrzeug im Bestand bleibe. Vor allem auch die Restwerte von Hybrid- und Elektrofahrzeugen seien vielversprechend, die Technik mit Lithium-Ionen-Akkus extrem langlebig und am Ende gut recyclebar.

Elektro-Cabstar in Vorbereitung

Über den mit der Antriebstechnik des Nissan Leaf ausgestatteten Kompaktlieferwagen eNV200 hinaus experimentiert der Hersteller dem Vernehmen nach auch mit einer Elektro-Version des zur IAA mit mehr Sicherheitsfeatures wie ESP aufgewerteten Frontlenker-LKW Cabstar, der jetzt auf den Namen NT400 Cabstar hört. Der Prototyp des Elektro-Cabstar ist ebenfalls mit der Technik des Kompakt-PKW Leaf ausgerüstet, was dem Vernehmen nach auch bei voller Ausladung bestens funktionieren soll. Ein Serieneinsatz steht aber hier noch in den Sternen. Neben dem NT 400 Cabstar erhält auch der NV200 zur IAA mehr Sicherheitsausstattung, ESP ist jetzt Serie. Die Motoren sollen effizienter arbeiten. Ganz neu ins Programm rollt der NT500 genannte Nachfolger des Atleon: Der NT500 soll als Frontlenker zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen das Feld bestellen und verfügt über Euro-6-Motoren. (jr)

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