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Pilotprojekt: E-Sprinter filtern und messen Feinstaub

Zwei E-Sprinter der Österreichischen Post wurden mit optimierten Filtern zur Reduzierung von Feinstaubemissionen ausgestattet
© Foto: Mercedes Benz Vans

In Graz sind für die Österreichische Post seit kurzem zwei E-Sprinter von Mercedes Benz Vans unterwegs, die mit optimierten Filtern Feinstaubemissionen nicht nur reduzieren, sondern auch messen sollen.


Datum:
07.09.2022
Autor:
Mareike Haus
Lesezeit: 
2 min
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Mercedes‑Benz Vans, die Österreichische Post sowie Filtrationsspezialist Mann+Hummel haben in Graz ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Feinstaubemissionen gestartet. Dazu wurden zwei E-Sprinter-Serienfahrzeuge der Österreichischen Post mit optimierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgestattet.

Die Technik dieses Pilotprojekts stammt aus der Entwicklung des bereits 2021 von Mercedes-Benz Vans vorgestellten Technologieträgers Sustaineer. Dieser ist zur Reduzierung von Feinstaubemissionen mit zwei Feinstaubpartikelfiltern ausgestattet. Die Filtertechnik wurde in Kooperation mit Mann+Hummel entwickelt und reduziert laut Mercedes-Benz Vans die Feinstaubemissionen im direkten Fahrzeugumfeld bis zu einer Partikelgröße von zehn Mikrometern (PM10) um über 50 Prozent.

Die im Pilotprojekt eingesetzten Fahrzeuge filtern demnach nicht nur beim Fahren und während des Ladevorgangs Feinstaub aus der Umgebungsluft heraus, sie sind zudem mit einem Feinstaubsensor ausgestattet. Dieser misst die Feinstaubkonzentration in der Luft und kann entsprechend die Filtrationsleistung steuern. So soll sich das Fahrzeug auch als mobile Messstation nutzen lassen. Begleitet wird das Projekt vom Institut für Energie- und Umwelttechnik (IUTA) in Duisburg. Erste Ergebnisse aus dem Testbetrieb werden zum Jahresende erwartet.

Schon seit November letzten Jahres sind in der Grazer Flotte der Österreichischen Post ausschließlich rein elektrische Fahrzeuge für die Zustellung im Einsatz. Das nun gestartete Pilotprojekt soll aufzeigen, wie diese Erfolge weiter optimiert werden können.

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