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Alternative Antriebe: Österreichische Post testet Biokraftstoff

16.08.2023 10:04 Uhr | Lesezeit: 3 min
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Armin Springer (Bereichsleiter Retail, Eni Austria), Bruno Walter (Director Market Development, Biofuel Express Austria), Peter Umundum (Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post) und Andreas Stockinger (Head of Retail Cards, Eni Austria) (v.l.n.r.)
© Foto: Östereichische Post AG

In den Großräumen Wien und Graz setzt die Österreichische Post sechs Lkw ein, die mit dem Biokraftstoff HVO betankt werden. Der Logistiker sieht darin eine Brückentechnologie.

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Die Österreichische Post erprobt in ihrer Lkw-Flotte den Biokraftstoff Hydrotreated Vegetable Oils (HVO). Dabei handelt es sich um einen Treibstoff, der aus Abfällen, Fetten, pflanzlichen Reststoffen und Pflanzenölen hergestellt werden kann und der sich ohne technische Umrüstung in Dieselmotoren einsetzen lasse, so das Unternehmen. Der HVO-Treibstoff für die ersten Tests kommt von Eni Sustainable Mobility und Biofuel Express.

Ziel sei es, „völlig emissionsfreie Lkw einzusetzen“, so die Österreichische Post. „Bis zur Praxisreife von Wasserstoff- und E-Lkw werden wir jede Brückentechnologie testen, die schon jetzt zur Einsparung von Emissionen beitragen kann. Mit den ersten HVO-Fahrzeugen in Wien und Graz fahren wir bereits heute in eine grünere Zukunft“, sagte Peter Umundum, Vorstandsdirektor für Paket & Logistik, Österreichische Post.

Von Juli bis September werden in den Großräumen Wien und Graz je drei Lkw mit HVO-Betankung eingesetzt. Die Fahrzeuge sind auf ihren täglichen Postkursen zwischen Logistikzentren, Zustellbasen und Post-Geschäftsstellen im Einsatz und transportieren Pakete, Werbesendungen, Briefe und Printmedien. Im Testzeitraum wolle man die Fahreigenschaften, der Treibstoffverbrauch sowie die tatsächlich erreichbaren CO2-Einsparungen im Praxisbetrieb ermitteln, so die Post. Die Betankung erfolgt bei Tankstellen mit eigenen HVO-Zapfsäulen in Graz und Wien.

Der von der Post verwendete HVO-Treibstoff unterliege der europäischen Erneuerbaren-Energie-Richtlinie (RED II). Sie soll sicherstellen, dass Biokraftstoffe keine negativen Auswirkungen auf die Nahrungsmittelproduktion, die Umwelt oder die soziale Nachhaltigkeit haben.

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