Hafen Rotterdam

Mehrere Untersuchungen zur Kommunikation autonomer Schiffe – unter anderem im Hafen Rotterdam – sind geplant (Symbolbild)

©Hafen Rotterdam

MASS-Port-Network für Kommunikation autonomer Schiffe gegründet

Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss zur Entwicklung von Standards, anhand derer die Kommunikation zwischen autonomen Schiffen und der Landseite möglich werden soll.

Rotterdam. Am 4. August 2020 haben Hafenbehörden aus China, Korea, Japan, Norwegen, Dänemark, Finnland, Singapur und Rotterdam in Singapur das MASS(Maritime Autonomous Surface Ships)-Port-Network gegründet. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss zur Entwicklung von Standards, anhand derer die Kommunikation zwischen autonomen Schiffen und der Landseite möglich werden soll.

Es gehe um detaillierte Richtlinien und Bedingungen für Tests in Häfen, zur Erarbeitung einer internationalen Terminologie, um Standards für Schiffsmeldungen, Verkehrsüberwachung, Datenaustausch sowie um die Vereinfachung von MASS-Tests zwischen Häfen, heißt es in einer dazu veröffentlichten Pressemitteilung der Hafengesellschaft Rotterdam.

Weiter heißt es darin: Intelligente Schiffe benötigen intelligente Häfen. Und ein intelligenter Hafen im Rahmen der Schifffahrt bedeutet sowohl intelligente Vessel-Traffic-Service (VTS) als auch intelligente Lotsendienstleistungen. Aus diesem Grund habe der Hafen Rotterdam mit der Forschung und Entwicklung seiner Verkehrsüberwachung durch Sensoren sowie der Anwendung künstlicher Intelligenz zur Risikovorhersage begonnen. Untersucht werde außerdem die Auswirkungen von MASS auf den Hafen, auf VTS, Menschen und Fachkenntnisse. Dabei stehe die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Dies gelte für das In- und Ausland gleichermaßen. (ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

1000px 588px

Seefracht & Häfen, KI Künstliche Intelligenz, Hafen Rotterdam


WEITERLESEN: