Umweltzone
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Umweltzonen dürfen nicht zum Hindernis für Verteilerverkehre in den Innenstädten werden

©Picture Alliance/dpa/Sebastian Gollnow

LBS WARNT VOR BÜROKRATISCHEN HÜRDEN IN UMWELTZONEN

Regensburg führt Mitte Januar als vierte bayerische Stadt eine Umweltzone ein. Der Verband erinnert in diesem Zusammenhang an die Bedeutung eines funktionierenden Verteilerverkehrs für die Innenstadtversorgung.

München. Der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) warnt davor, dass Umweltzonen in Städten zu einem bürokratischen Hindernis für Verteilerverkehre werden könnten. Für die Innenstadtversorgung seien funktionierende Verteilerverkehre nötig.

Ab 15. Januar 2018 wird in der Regensburger Altstadt eine Umweltzone eingeführt. Künftig dürfen nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette oder einer Ausnahmegenehmigung in den Stadtkern fahren.Über Ausnahmegenehmigungen will die Stadt nach Angaben des LBS „streng entscheiden“. Dafür gelte zunächst der Grundsatz „Nachrüstung vor Ausnahme“: Könne ein Fahrzeug nicht nachgerüstet werden, sei eine zeitlich befristete Ausnahmegenehmigung möglich, die maximal für ein Jahr gültig und kostenpflichtig ist. Eine Ausnahmegenehmigung kann auch für Fahrten zur Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern beantragt werden.

Regensburg ist die vierte Stadt in Bayern mit einer Umweltzone. In München, Augsburg und Neu-Ulm existieren diese Zonen bereits. „Für die Einhaltung von Luftreinhalteplänen sind die Umweltzonen wichtige Meilensteine“, sagt Sabine Lehmann, Geschäftsführerin des LBS. „Wir möchten an dieser Stelle allerdings vor bürokratischen Hürden für die Innenstadtversorgung von Regensburg warnen, für die gut funktionierende Verteilerverkehre benötigt werden.“

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION BAYERN.

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Logistikregion Bayern, Grüne Logistik & Umweltschutz

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