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Roboter werden im Amazon-Logistikzentrum Graben eingesetzt

Im Amazon-Logistikzentrums in Graben kommen jetzt Roboter zum Einsatz (Symbolbild)
© Foto: picture-alliance/dpa/Rolf Vennenberndt

Im Amazon-Standort bei Augsburg kommen Roboter zum Einsatz, dadurch sei eine bessere Nutzung der Flächen möglich.


Datum:
13.09.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Graben. Zehn Jahre nach Eröffnung eines Amazon-Logistikzentrums in Graben bei Augsburg ist der Standort für Roboterbetrieb umgebaut worden und seit Montag, 13. September, sind hier Transportroboter im Einsatz. Durch den 150 Millionen Euro teuren Umbau seien etwa 250 feste Stellen zusätzlich entstanden, erklärte Standortleiter Ernst Schäffler. Mit dem Einbau zusätzlicher Ebenen in die bisherigen Lagerhallen wurde die Fläche um 65.000 Quadratmeter erweitert. „Wir nützen die Fläche besser aus“, erklärte Schäffler.

Die Mitarbeiterzahl in Graben ist durch den Ausbau auf 1900 gewachsen. Schäffler geht davon aus, dass künftig im Weihnachtsgeschäft dann bis zu etwa 2600 oder 2700 Männer und Frauen an dem Standort beschäftigt sind. An Spitzentagen könnten mehr als 300.000 Pakete gepackt werden. Amazon hatte das Zentrum im September 2011 in Betrieb genommen.

Kürzlich gab das Unternehmen bekannt, im ersten Halbjahr 2022 ein weiteres bayerisches Logistikzentrum mit etwa 1000 Arbeitsplätzen in Gattendorf bei Hof in Oberfranken eröffnen zu wollen. Neben den großen Logistikstandorten betreibt Amazon noch kleinere Sortier- und Verteilzentren für den eigenen Paketzustelldienst an etlichen Standorten.

Roboter transportieren Lagerregale

In dem Logistikzentrum in Graben werden konzerneigene Roboter eingesetzt, um Lagerregale zu transportieren. In den Regalen sind jeweils mehr als 100 verschiedene Produkte vorrätig. Bei einer Bestellung werden die Regale zu den Mitarbeitern, die die Pakete zusammenstellen, gefahren. Wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin die Waren entnommen hat, bringen die Roboter die Regale zurück.

Amazon hat weltweit 175 Logistikzentren, davon 40 in Europa und 17 in Deutschland. Nach Angaben des Unternehmens sind in mehr als zwei Dutzend der Zentren in aller Welt Roboter im Einsatz. (dpa/tb)

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