Jungheinrich bringt neue Elektrostapler-Generation auf den Markt
Jungheinrich hat den Verkaufsstart seiner neuen Elektro-Gegengewichtsstapler der Baureihen EFG 2/2i und EFG 3/3i bekannt gegeben. Die vollständig neu entwickelten Modelle können seit Mitte Juli bestellt werden und sollen vor allem durch hohe Flächeneffizienz, flexible Leistungsvarianten und moderne Sicherheitsfunktionen überzeugen.
Die Stapler sind für Traglasten bis zwei Tonnen ausgelegt und richten sich an Unternehmen, die ihre Lager- und Umschlagprozesse effizient gestalten wollen.
Mehr Bewegungsfreiheit auf gleicher Fläche
Ein zentrales Entwicklungsziel war die bessere Nutzung vorhandener Lagerflächen. Durch die kompakte Bauweise, integrierte Lithium-Ionen-Technologie und optimierte Fahrzeuggeometrien benötigen die neuen Modelle weniger Platz als ihre Vorgänger.
Nach Herstellerangaben konnten die Wendekreise je nach Ausführung deutlich reduziert werden. Dadurch eignen sich die Fahrzeuge insbesondere für:
- schmale Lagergänge,
- Be- und Entladezonen,
- Produktionsbereiche mit begrenztem Raum,
- sowie Anwendungen auf Lkw-Ladeflächen.
Drei Leistungsstufen für unterschiedliche Anforderungen
Die neuen Baureihen werden in verschiedenen Performance-Versionen angeboten. Damit können Kunden die Fahrzeuge gezielt auf ihre jeweiligen Umschlaganforderungen abstimmen.
Je nach Einsatzbereich stehen Varianten für:
- moderate Umschlagleistungen,
- universelle Lageranwendungen,
- oder besonders hohe Produktivität
zur Verfügung.
Für anspruchsvollere Anwendungen setzt Jungheinrich auf leistungsstarke Elektromotoren und eine optimierte Hydraulik, die höhere Umschlagleistungen ermöglichen sollen.
Verschiedene Energiesysteme nutzbar
Die Stapler basieren auf einem flexiblen Energiekonzept. Neben Lithium-Ionen-Batterien in unterschiedlichen Kapazitätsstufen können je nach Ausführung auch andere Energiesysteme genutzt werden.
Dazu zählen:
- klassische Blei-Säure-Batterien,
- Lithium-Ionen-Technologie,
- sowie Vorbereitungen für spätere Brennstoffzellenlösungen.
Dadurch sollen Unternehmen die Fahrzeuge an ihre individuellen Energie- und Einsatzstrategien anpassen können.
Fokus auf Ergonomie und Komfort
Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde überarbeitet. Größerer Fußraum, mehr Beinfreiheit und ein leichterer Einstieg sollen die tägliche Arbeit erleichtern.
Darüber hinaus setzt Jungheinrich auf:
- reduzierte Geräuschentwicklung,
- geringere Vibrationen,
- ein neues Bedienkonzept,
- sowie ein Touchdisplay für Fahrzeuginformationen.
Ziel ist es, die körperliche Belastung der Fahrer zu senken und längere Einsätze komfortabler zu gestalten.
Verbesserte Sicht und digitale Assistenzsysteme
Bei der Entwicklung spielte das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Eine geänderte Fahrzeugkonstruktion soll die Rundumsicht verbessern und insbesondere die Sicht nach hinten optimieren.
Zusätzlich stehen verschiedene Assistenzsysteme zur Verfügung, darunter:
- Personen- und Objekterkennung,
- kamerabasierte Überwachungssysteme,
- Kollisionswarnfunktionen,
- sowie digitale Sicherheitszonen.
Vernetzte Fahrzeugtechnik liefert zudem Betriebsdaten in Echtzeit und unterstützt Wartung, Ferndiagnose und vorbeugende Instandhaltung.
Digitalisierung und Predictive Maintenance
Die neuen Fahrzeuge sind serienmäßig für digitale Services vorbereitet. Dadurch lassen sich Zustands- und Betriebsdaten kontinuierlich erfassen und auswerten.
Dies ermöglicht unter anderem:
- Remote-Diagnosen,
- planbare Wartungen,
- geringere Ausfallzeiten,
- und effizientere Flottensteuerung.
Damit folgt die neue Generation dem Trend zu stärker vernetzten Intralogistiksystemen.