In Italien dürfen Fahrer ihren Lkw künftig nur mit Maske verlassen (Symbolbild)

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In Italien gilt ein neues Covid-19-Protokoll

Italien hat die Corona-Regelungen für das Transportwesen geändert, die Anpassungen betreffen auch Lkw-Fahrer, für die teilweise strengere Bestimmungen gelten.

Rom. Italien hat die Covid-19-Sicherheitsprotolle für das Transportwesen angepasst. Unter Abänderung des Dekrets vom 2. März 2021 sind vor allem für Lkw-Fahrer bisher geltende Regelungen verändert worden. Vorgeschrieben ist ab sofort, dass Fahrer ohne Masken ihre Lkw nicht verlassen dürfen. Bei der Abgabe von Transportdokumenten sowie bei allen Lade- und Abladevorgängen müssen direkte Kontakte zwischen dem Personal vor Ort und den Fahrern vermieden werden. Es gilt ein Mindestabstand von zwei Metern in Innenräumen.

Fahrer, die ihre individuelle Schutzausrüstung nutzen, dürfen Firmenräume anderer Firmen betreten, müssen aber die dort geltenden Regelungen für Besucher berücksichtigen. Fahrer haben ein Anrecht darauf, die Toiletten der Unternehmen aufsuchen zu dürfen. Die Unternehmen wiederum müssen für eine angemessene und tägliche Reinigung der Räumlichkeiten garantieren und Reinigungs- sowie Desinfektionsprodukte zur Verfügung stellen.

Sofern einzelne italienische Regionen in die weißen oder gelben Farbzonen fallen, sind unter Einhaltung von Sicherheitsprotokollen Fortbildungen in Präsenz erlaubt. Sämtliche Änderungen und Regelungen wurden zwischen Gesundheitsminister Roberto Speranza und dem MIMS (Ministerium für nachhaltige Infrastruktur und Mobilität) abgestimmt. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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