Hafen Triest

Der Hafen Triest bekommt die Corona-Krise bisher vor allem anhand geringerer Bahnverkehre aus dem Hinterland zu spüren

©Maule/Fotogramma/ROPI/picture-alliance

Hafen Triest hält Corona-Krise stand

Der italienische Seehafen verzeichnet einen Zuwachs im RoRo-Segment. Der Containerumschlag ist dagegen leicht gesunken. Einen deutlichen Einbruch gab es beim Bahnverkehr.

Triest. Der Hafen Triest trotzt der Corona-Krise: In den ersten zehn Monaten dieses Jahres wuchs das RoRo-Segment nach Angaben italienischen Seehafens, über den die meisten Tonnen Güter umgeschlagen werden, um 3 Prozent auf 195.000 Einheiten gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019.

Der Container-Umschlag hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang von 2 Prozent auf 638.000 TEU. Das sei auf einen geringeren Container-Verkehr von Schiffen aus der Türkei zurückzuführen, hieß es. Der Bahnbetrieb ab dem Hafen Triest sank deutlicher. Er brach um 20 Prozent gegenüber den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 ein.

2021: Erweiterung für RoRo- und Container-Verkehr

Im ersten Quartal 2021 soll ein neues Terminal, das auf den Umschlag von Container- und RoRo-Verkehr ausgelegt ist, den Betrieb aufnehmen. Es verfügt über einen eigenen Bahnanschluss. An der Verwaltung ist künftig der Hamburger Hafenlogistikkonzern HHLA beteiligt. Das börsennotierte Unternehmen übernimmt nach Investitionen in Odessa und Tallin mit 50,01 Prozent die Mehrheit am Multifunktionsterminal im Hafen Triest. (ms/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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