Drohne DHL

Drohnen-Projekte werden künftig vom Bundesverkehrsministerium gefördert

©Oliver Berg/dpa/picture alliance

Förderprgramm für Drohnen und Flugtaxis

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will Drohnen und Flugtaxis aus dem Labor in die Luft bringen und hat den Startschuss zu einem entsprechenden Förderprogramm gegeben.

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Berlin. Der Bund startet ein Förderprogramm für die Entwicklung und Erprobung von Drohnen und Flugtaxis. Wie Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Mittwoch bei einem Netzwerktreffen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ankündigte, wolle man damit innovative Luftfahrtkonzepte und -anwendungen in Deutschland voranbringen und unterstützen. An dem Treffen nahmen unter anderem Kommunen, Start-ups und Akteure der Luftfahrt teil.

15 Millionen Euro für Projekte

Das Förderprogramm hat ein Volumen von 15 Millionen Euro und läuft über vier Jahre. Zusätzlich will das Ministerium in diesem Jahr Schnellläufer-Projekte mit jeweils bis zu 500.000 Euro sowie Studien mit jeweils bis zu 100.000 Euro unterstützen.

„Deutschland ist Luftfahrtpionierland. Drohnen und Flugtaxis sind längst keine Vision mehr“, so Scheuer. Sie seien eine „Riesenchance“ für Kommunen, Unternehmen und Start-ups, die heute schon sehr konkret die Entwicklung vorantreiben.

Schnell und sauber Pakete transportieren

Demnach könne man mit Drohnen schnell und sauber Pakete oder lebenswichtige Medizingüter transportieren. Darüber hinaus helfen die kleinen Fluggeräte Feuerwehr, Katastrophenschutz, Bergwacht und Polizei bei ihren Einsätzen und ermöglichen eine effiziente Inspektion von Infrastrukturen oder die Lenkung des Verkehrs. Flugtaxis derweil sollen beim Transport von Personen einen festen Platz im Mobilitätsmix von morgen finden – „ein gewaltiger Vorteil vor allem für den ländlichen Raum“, wie Scheuer findet.

Fünf deutsche Regionen haben sich bereits der europäischen Urban‑Air‑Mobility-Initiative angeschlossen und werden Pilotregion für innovative Luftmobilität. Dazu gehören Aachen, Hamburg, Ingolstadt, der Region Nordhessen und die Grenzregion Enschede-Münster.

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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