DB reaktiviert stillgelgte Strecken

40 bis 50 Millionen Euro muss die Deutsche Bahn für den neuen CO2-Preis in diesem Jahr aufwenden

©Oliver Berg / dpa / picture-alliance

CO2-Preis kostet Deutsche Bahn bis zu 50 Millionen Euro

Über die Verteuerung der fossilen Kraft- und Brennstoffe sollen Anreize gesetzt werden, auf grünere Technik umzusteigen. Doch zuerst treibt die Preissteigerung die Kosten der Verkehrsträger hoch. So rechnet die DB mit erheblichen Zusatzausgaben.

Berlin. Die Deutsche Bahn rechnet mit Mehrkosten in Millionenhöhe durch den neuen CO2-Preis. In diesem Jahr muss sie nach eigener Schätzung 40 bis 50 Millionen Euro dafür aufwenden. Bis 2026 könnte der jährliche Betrag auf 105 bis 135 Millionen Euro steigen, wie der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, in einer Antwort auf eine Anfrage des FDP-Verkehrspolitikers Torsten Herbst mitteilte.

Die Bahn zählt zu den großen Energieverbrauchern im Land. Jährlich verbrennt sie etwa 250 Millionen Liter Diesel. Viele ihrer Gebäude werden mit Gas oder Öl beheizt. Prognosen über die tatsächlich anfallenden Mengen an CO2 lassen sich noch nicht treffen, heißt es in Ferlemanns Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Ziel der DB: Klimaneutralität bis 2040

Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Die Bahn testet dazu auch, Züge mit Kraftstoffen zu betanken, die ganz oder teilweise aus Rest- und Abfallstoffen bestehen.

Seit Jahresbeginn gibt es den CO2-Preis im Verkehr und beim Heizen. Das soll helfen, den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) zu senken, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Pro Tonne werden 25 Euro fällig. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf 55 Euro steigen. (dpa/sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, CO2 und Luftschadstoffe, Berechnung von CO2-Emissionen, Transportpreise, Frachtraten und Logistikkosten, Deutsche Bahn


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