Lkw-Fahrverbot Schild

Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gilt in der Regel von 0.00 bis 22.00 Uhr für eine Vielzahl von Transportgütern mit schweren Lkw

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Bayern: Sonntagsfahrverbot für Lkw bis Ende Februar ausgesetzt

Hintergrund sind laut Bayerns Innenminister Herrmann die derzeitigen Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol. Dabei gibt es noch häufig Probleme bei den Formalitäten, wodurch es zu Verzögerungen kommt.

München. Lastwagen ab 7,5 Tonnen dürfen in Bayern vorübergehend auch an Sonn- und Feiertagen unterwegs sein. Das Fahrverbot werde bis einschließlich 28. Februar ausgesetzt, teilte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag mit. Ziel sei es, die Transportlogistik zu unterstützen und „für funktionierende Lieferketten und Warenströme zu sorgen“. Geschäfte und Firmen müssten bestmöglich mit Waren beliefert werden.

Hintergrund sind laut Herrmann die derzeitigen Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol. Verzögerungen entstünden beispielsweise, wenn Lastwagen-Fahrer den erforderlichen negativen Corona-Testnachweis nicht dabei hätten oder die digitale Einreiseanmeldung fehle. Herrmann appellierte an die Transportunternehmen und Fahrer, sich vor dem Grenzübertritt von Tschechien und Tirol nach Bayern um die notwendigen Formalitäten zu kümmern.

Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot gilt von 0.00 bis 22.00 Uhr für eine Vielzahl von Transportgütern mit schweren Lkw. In Bayern war das Verbot bereits zeitweise im Sommer 2020 ausgesetzt, um die Versorgungsketten während der Corona-Krise aufrechtzuerhalten. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LKW-LANDVERKEHR & STÜCKGUT.

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