Ein weiterer Teil der Autobahnumfahrung Stendal ist zum Bau freigegeben

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Baustart für Autobahnumfahrung Stendal

Die A 14-Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt nimmt Gestalt an: Jetzt wird ein weiterer Abschnitt gebaut.

Stendal. Der Bau der A14-Nordverlängerung geht weiter: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gab am heutigen Donnerstag, 9. September, 8.30 Uhr, den offiziellen Startschuss für den Bau der Autobahnumfahrung Stendal. Mit einer symbolischen Baumpflanzung soll auf die hohen Umweltstandards des Projektes hingewiesen werden, dazu gehören neben Schutzbauten für Tiere auch Ausgleichsmaßnahmen für die Natur.

Die Ortsumfahrung Stendal umfasst zwei Planungsabschnitte. Die Strecke von Lüderitz bis Stendal-Mitte (bei Uenglingen) ist 13 Kilometer lang, das anschließende Stück bis Osterburg misst knapp 18 Kilometer. Als größte technische Herausforderungen stehen drei Bahnquerungen, sowie Brücken über die B188 und den Fluss Uchte an. Bis 2025 sollen zunächst die sechs Kilometer bis zur Anschlussstelle Stendal fertig sein.

Gebaut wird seit 2018 bereits am rund 15 Kilometer langen Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Tangerhütte (bei Dolle) und Lüderitz. Ende 2023 soll hier der Verkehr rollen. Die Arbeiten am rund neun Kilometer langen Abschnitt von Seehausen bis zur Landesgrenze laufen seit Ende 2020. In rund vier Jahren soll diese Strecke, inklusive neuer Elbbrücke fertig sein. Die anderen Abschnitte in Sachsen-Anhalt sind fertig geplant beziehungsweise bereits in Betrieb.

Gegen die Baugenehmigung für das Stück von Dahlenwarsleben bis Wolmirstedt hat eine Privatperson geklagt. Laut Auskunft des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig wird mit einer Entscheidung voraussichtlich Ende des Jahres 2021 gerechnet. (ste/dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION SACHSEN UND SACHSEN-ANHALT.

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Logistikregion Sachsen und Sachsen-Anhalt, Scheuer, Andreas, Verkehrspolitik Deutschland


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