Erster Paketshop für mehrere Kurierdienste in Hamburg

Paketshops sollten auch in der aktuellen Krisensituation geöffnet bleiben - das fordert BIEK-Vorstandsvorsitzender Marten Bosselmann

©Eckart Gienke/dpa/picture-alliance

BIEK: Paketshops müssen trotz Corona-Pandemie geöffnet bleiben

Die Paketbranche liefere einen wesentlichen Anteil an der Versorgung der Bevölkerung, so der Verbandsvorsitzende Bosselmann. Auch Paketshops sollte die Bundesregierung während der Krise daher nicht schließen.

Berlin. Paketshops müssen auch während der Corona-Krise zwingend geöffnet bleiben – das fordert der Vorsitzende des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik (BIEK), Marten Bosselmann.

"Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung der Bundesregierung, Poststellen offenzuhalten, Paketshops mit umfasst", erklärte er. "Deshalb müssen folgerichtig auch die Paketshops unbedingt geöffnet bleiben." Sie ermöglichten - neben der Lieferung und Abholung an der Haustür - die schnelle und unkomplizierte Paketversorgung der Bevölkerung.

Bosselmann begrüßt, dass sich das von Bund und Ländern beschlossene Maßnahmenpaket auf die Grundversorgung konzentriere. "Das ist jetzt die richtige Entscheidung“, sagte der Verbandsvorsitzende.

Den Paketdienstleistern komme dabei eine wichtige Rolle zu. Sie brächten elementare Güter des täglichen Bedarfs zu den privaten und gewerblichen Empfängern - wie Medikamente, Ersatzteile, Drogerieartikel, Desinfektionsmittel oder auch Komponenten für private Beatmungsgeräte. Auch Paketshops seien daher klar Geschäfte, die für die Grundversorgung notwendig sind, so Bosselmann. (sn)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

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