Peter Altmaier

Altmaier hält im Streit um US-Strafzölle eine Einigung bis zum Ende des Jahres für möglich

©Maurizio Gambarini/dpa/picture-alliance

Altmaier hält Einigung bei US-Strafzöllen für möglich

Beim Streit um die US-Strafzölle hält Bundeswirtschaftsminister Altmaier eine Einigung zwischen den USA und der EU bis zum Jahresende zwar für möglich, bezeichnet dies aber selbst als ambitioniert.

Washington. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält im jahrelangen Streit um US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus der EU eine Einigung bis zum Ende des Jahres für möglich. Altmaier sagte am Donnerstag, 24. Juni, in Washington nach einem Gespräch mit der US-Handelsbeauftragten Katherine Tai: „Ich glaube, dass im Stahl- und Aluminiumbereich eine Lösung bis Jahresende gefunden werden kann, das ist sehr ambitioniert.“ Altmaier sagte dies auch unter Verweis auf die Bundestagswahl im Herbst sowie die Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2022, welche eine schnelle Einigung erschweren könnten.

Die EU und die USA suchten nach Lösungen, die die Interessen auf beiden Seiten berücksichtigten. Die USA hatten die Strafzölle im Sommer 2018 unter dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump erhoben. Altmaier sagte, eine Einigung werde nicht einfach werden, weil in den USA mit der Verhängung der Strafzölle neue Arbeitsplätze entstanden seien. Er sei aber überzeugt, dass Lösungen gefunden werden könnten, wenn auch das Problem der weltweiten Überkapazitäten in den Blick genommen werde.

Als Vergeltungsmaßnahme für das Vorgehen der USA bei Stahl- und Aluminiumprodukten führte die EU beispielsweise zusätzliche Abgaben auf US-Produkte wie Jeans, Bourbon-Whiskey, Motorräder und Erdnussbutter ein. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special VERKEHRSPOLITIK EUROPA & ÜBERSEE.

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