VR 08/2021 Negativzinsen

Verkehrte Welt: Anstelle Zinsen zu bezahlen, berechnen vermehrt Banken heute Negativzinsen

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So vermeiden Sie Negativzinsen

Strafzinsen für Guthaben auf dem Girokonto oder auch Tagesgeldkonto sind keine Seltenheit mehr. Wie sich diese unnötigen Kosten vermeiden lassen, dazu einige Tipps für Unternehmen.

Speditionsunternehmer Hans Nolting ist verärgert (Name geändert). Zwei seiner Kreditinstitute, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet, verlangen für sein Geschäftskonto neuerdings einen Strafzins von 0,5 Prozent, erzählt er. Zumindest ab einem Guthaben von 200.000 Euro. "Die Strafzinsen machen mich zwar nicht arm", sagt er. "Vielleicht suche ich mir trotzdem eine neue Hausbank. Mir geht es da ums Prinzip."

Jede Bank hat ihre eigenen Regeln

Mittlerweile verlangen laut einer Erhebung des Finanzportals Biallo bundesweit von knapp 1300 untersuchten Banken und Sparkassen rund 420 Negativzinsen von Unternehmen (Stand: 29. März 2021). Bei den meisten Geldhäusern liegt dieser bei 0,5 Prozent. Das entspricht den Strafzinsen, die Kreditinstitute zahlen müssen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) anlegen. Manche Banken verlangen sogar noch mehr: Die Bank mit dem höchsten…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special FINANZIERUNG & ZAHLUNGSVERKEHR.

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Finanzierung & Zahlungsverkehr, Unternehmensführung