Alpha Barry, Secida

Alpha Barry, Vorstand der Secida AG, einer Unternehmensberatung für Cybersicherheit und IT-Infrastrukturen

©Alpha Barry

Nachgefragt: Gefährdet Corona die IT?

Das Coronavirus bringt die Digitalisierung mehr voran als alles andere vorher. Mittlerweile gehören Online-Meetings und -Konferenzen zum Alltag. Damit birgt das Virus nicht nur Gefahren für Menschen, sondern auch für die Unternehmens-IT. Wir haben bei Alpha Barry, Vorstand der Secida AG, nachgefragt.

Sind die wegen Corona verbreiteten Online-Konferenzen und -Meetings ein möglicher Angriffspunkt für Cyber-Kriminelle?

Das Problem an der aktuellen Situation ist nicht in erster Linie die Tatsache, dass wir Online-Meetings abhalten.

Sondern?

Dass wir kurzfristig viel von zuhause aus arbeiten. Das heißt, ich sitze nicht mehr im einigermaßen geschützten Firmennetzwerk. Im Zweifel muss ich mich mit meinem privaten Rechner ins Firmennetz einloggen und von dort arbeiten. Im Nebenzimmer spielen eventuell die Kinder am PC und haben sich dabei womöglich Schadsoftware eingefangen, die sich dann weiter auf die anderen PC überträgt. Auf diesem Umweg ist es für Hacker eventuell leichter, auf den Firmenrechner zu kommen. Selbst ordentlich eingerichtete Heimnetzwerke sind oft nicht so sicher wie ein von Profis betreutes Firmennetz oder Firmen-PC.

Das Online-Meeting selbst birgt kein Risiko?

Doch, wenn…

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Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN.

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Corona Epidemien & Seuchen, Kriminalität und Sicherheit