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Die Neuorganisation von Renault Trucks und Volvo Trucks steht im Zusammenhang mit der langfristigen Markenstrategie von Volvo

©dapd/Joerg Koch

Volvo Trucks und Renault Trucks werden zusammengelegt

Im Zuge der Neustrukturierung des Nutzfahrzeug-Geschäftes bei Volvo, sollen die administrativen Aufgaben von Renault Trucks und Volvo Trucks in einer Organisation zusammengeführt werden.

Ismaning/Brühl. Im Rahmen der weltweiten Neustrukturierung des Nutzfahrzeug-Geschäftes im Volvo Konzern wird die Organisation der beiden LKW-Marken Renault Trucks und Volvo Trucks in Deutschland neu aufgestellt. Während der Vertrieb weiterhin getrennt erfolgt, werden die administrativen Aufgaben für beide Marken in einer Zentralorganisation Volvo Group Trucks Central Europe GmbH zusammengeführt. Das gab Volvo am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. Ziel sei es, die im Konzern vorhandenen Ressourcen bestmöglich zu nutzen und Synergieeffekte zu erzielen. Renault Trucks und Volvo Trucks sollen zudem gemeinsam von einer besseren Marktabdeckung profitieren.

Die geplante neue Zentralorganisation Volvo Group Trucks Central Europe mit Sitz in Ismaning soll die Steuerung der Marken Renault Trucks und Volvo Trucks in Deutschland, Österreich und der Schweiz übernehmen. Geschäftsführer der neuen Einheit ist Thomas Maurer, der bereits für beide Marken im Konzern tätig war. Erst vergangene Woche hatte Volvo bekanntgegeben dass Thomas Maurer Göran Simonsson als neuen Geschäftsführer von Volvo Trucks Region Central Europe ablöst.

Renault-Trucks Brühl wird dicht gemacht

Die Bündelung der administrativen Aufgaben in der geplanten Volvo Group Trucks Central Europe in Ismaning bedeutet zugleich die Schließung des Standortes Brühl als Unternehmenszentrale von Renault Trucks Deutschland und den Abbau der dortigen 80 Arbeitsplätze. Für die Mitarbeiter der bestehenden Vertriebsorganisation von Renault Trucks und Volvo Trucks soll die neue Organisation hingegen keine personellen Veränderungen bringen. Künftig werden die konzerneigenen Renault Trucks Niederlassungen mit ihren etwa 230 Beschäftigten sowie die konzerneigenen Volvo Truck Center mit ihren etwa 550 Beschäftigten gemeinsame Organisationseinheiten bilden. Dadurch sollen die Kunden beider Marken von einer besseren Marktabdeckung in Vertrieb und Kundendienst profitieren.

Die Neustrukturierung der deutschen Organisationen von Renault Trucks und Volvo Trucks steht im Zusammenhang mit der vor einem Jahr eingeleiteten Markenstrategie des Konzerns. Seit Januar 2012 sind Marketing, Vertrieb, Service und Verwaltung der fünf LKW-Marken der Volvo-Gruppe in drei geographischen Einheiten organisiert. Amerika (Nord- und Lateinamerika), EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) und APAC (Asien und Pazifischer Raum). Die Entscheidung für einen integrierten Marktauftritt von Volvo Trucks und Renault Trucks wurde gemeinsam mit der Konzernzentrale und den Zentralen der jeweiligen Marken in Lyon und Göteborg beschlossen. (bw)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RENAULT TRUCKS & SERVICES.

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