Open Logistics Foundation erweitert Netzwerk
Die Open Logistics Foundation öffnet sich weiter für neue Akteursgruppen. Mit der italienischen Kanzlei Zunarelli Studio Legale Associato tritt erstmals ein juristischer Partner der Initiative bei.
Damit erweitert die Stiftung ihr Netzwerk über klassische Logistik- und IT-Unternehmen hinaus.
Recht wird wichtiger Baustein der Digitalisierung
Die Aufnahme einer spezialisierten Kanzlei unterstreicht eine Entwicklung im Markt: Die Digitalisierung von Transport- und Logistikprozessen erfordert zunehmend auch klare rechtliche Rahmenbedingungen.
Digitale Anwendungen wie:
- elektronische Frachtbriefe (eCMR)
- digitale Konnossemente
- oder datenbasierte Supply-Chain-Prozesse
können nur dann breit eingesetzt werden, wenn ihre rechtliche Behandlung eindeutig geregelt ist.
Standards über Technik hinaus nötig
Die Open Logistics Foundation hat bislang vor allem technische Standards vorangetrieben. Mit der Einbindung juristischer Expertise soll dieser Ansatz erweitert werden.
Ziel ist es, neben technischen Lösungen künftig auch:
- gemeinsame rechtliche Leitlinien
- sowie praxisnahe Empfehlungen
zu entwickeln, die den Einsatz digitaler Anwendungen absichern.
Internationale Perspektive gewinnt an Bedeutung
Mit dem neuen Mitglied bringt die Stiftung auch zusätzliche internationale Kompetenz ein. Die Kanzlei ist auf Transport- und Logistikrecht spezialisiert und in mehreren Ländern aktiv.
Damit stärkt die Foundation ihre Rolle als Plattform für:
- internationalen Austausch
- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit
Plattform für verschiedene Branchen
Die Entwicklung zeigt, dass sich die Stiftung bewusst breiter aufstellt. Neben Logistikdienstleistern und IT-Unternehmen sollen künftig auch weitere Akteure eingebunden werden, darunter:
- Rechts- und Beratungsunternehmen
- Finanzdienstleister
- sowie Organisationen aus angrenzenden Branchen
Ziel ist es, die Digitalisierung entlang der gesamten Lieferkette voranzutreiben.