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Elektromobilität: Diskussion um Lithiumabbau in Deutschland

15.05.2024 10:21 Uhr | Lesezeit: 3 min
MAN Revamp Batterie Remanufacturing
Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für Batterien in Elektrofahrzeugen
© Foto: MAN Truck & Bus

Lithium ist wichtiger Rohstoff für Batterien und gewinnt daher mit der wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugen an Bedeutung. Ein Abbau ist auch in Deutschland möglich, allerdings gibt es hier auch Widerstand.

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Eine Online-Petition mit fast 20.000 Unterschriften wendet sich gegen einen möglichen Abbau von Lithium in der Altmark in Sachsen-Anhalt und der Lüneburger Heide (Niedersachsen). Beide Regionen seien ökologisch bedeutsame Regionen, heißt es in der Petition auf der Internet-Plattform Change.org. Die Lüneburger Heide stehe als eines der größten Heidegebiete Mitteleuropas unter Naturschutz. Die Altmark zeichne sich durch bedeutende Feuchtgebiete aus, die vielen Vogelarten als Rückzugsgebiet dienten. Gleichzeitig sei sie ein wichtiger landwirtschaftlicher Standort. Durch die geplanten Lithium-Abbauprojekte drohe beiden Regionen Schaden, so die Umweltschützer.

Lithium wird unter anderem für Batterien in Elektrofahrzeugen genutzt. Es gilt wie Kobalt als einer der wichtigsten Rohstoffe für Batterien. Deutschlandweit gibt es mehrere Regionen, die für den Lithiumabbau geeignet erscheinen. Laut Bundeswirtschaftsministerium sind größere Vorkommnisse im Erzgebirge, dem Oberrheingraben und in verschiedenen Regionen Norddeutschlands wie der Altmark bekannt.

Immer wieder hatten Projektideen zum Lithiumabbau für Diskussionen gesorgt, unter anderem auch im sächsischen Erzgebirge. In der Lüneburger Heide im Landkreis Uelzen hatte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe damit begonnen, zu Forschungszwecken kleine Mengen des Rohstoffs aus Tiefenwasser zu gewinnen. In Sachsen-Anhalt hatte das zuständige Bergbauamt dem Unternehmen Neptune Energy ein sogenanntes Aneignungsrecht auf die Bodenschätze erteilt. Die Pläne für den Lithiumabbau seien aber erst noch am Anfang.

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