Zippel-Verkauf: Warum?
Coup im Seehafen-Hinterlandverkehr: Die chinesische Reedereigruppe Cosco will über ihre niederländische Tochtergesellschaft Goldlead Supply Chain Development (Europe) 80 Prozent der Anteile an der Konrad Zippel Spediteur GmbH übernehmen. Noch müssen die Kartellbehörden zustimmen (Stand 30. Januar 2026).
Sie führen mit Axel Kröger gemeinsam die Konrad Zippel Spedition und haben nun 80 Prozent Ihrer Unternehmensanteile an Goldlead Supply Chain Development (Europe) verkauft, das zur chinesischen Reederei Cosco gehört. Warum?
Kleine Ergänzung: Axel Kröger gibt seinen 30-Prozent-Anteil komplett ab und tritt als Geschäftsführer zurück. Ich selbst beabsichtige, von meinem Anteil 50 Prozent abzugeben. Ich bleibe also in jedem Fall Anteilseigner und werde Zippel weiterhin als Geschäftsführer leiten. Der Anstoß zum Verkauf kam von Kröger. Vor 1,5 Jahren sagte er mir, dass er sich als Geschäftsführer zurückziehen und mir seine Anteile verkaufen will. Das war an seinem 60. Geburtstag. Zunächst war mein Plan, seine Anteile selbst zu übernehmen und aus unserer Spedition eine private Familien-Holding zu machen. Alternativ konnte ich mir vorstellen, für den Kröger-Anteil einen strategischen Investor…