Hamburg. Der Containerterminal Altenwerder (CTA) im Hafen Hamburg ist vom Germanischen Lloyd erneut nach dem Container Terminal Quality Indicator (CTQI)-Standard zertifiziert worden. Wie der Terminalbetreiber, die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), jetzt bekannt gab, verbesserte der Terminal seinen Umschlagrekord an einem Containerschiff auf 165,2 Bewegungen in der Stunde. Bei der aktuellen Zertifizierung erwies sich Altenwerder nach Worten von des Bernhard Ständer, Experte bei der Schiffsklassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd, als „extrem leistungsfähiges Terminal, das alle Benchmarks mit Leichtigkeit erreichte“. Der CTA erhielt bereits zum zweiten Mal die Zertifizierung nach dem CTQI-Standard. Dieser Standard wurde 2008 vom Global Institute of Logistics (GIL), dem Germanischen Lloyd und weiteren Experten für internationale Containerhafenlogistik entwickelt. Die Zertifizierung nach dem CTQI-Standard setzte voraus, dass ein Managementsystem sowie Indikatoren zur Bewertung der Leistungsfähigkeit des Terminals eingeführt wurden, so die HHLA. Dabei stünden Kriterien wie die Ausrüstung mit Kränen und deren Leistungsfähigkeit sowie die Effizienz bei der Be- und Entladung von Containerzügen, Lastwagen und Binnenschiffen auf dem Prüfstand. Auch leistungsfähige Verbindungen zum Hinterland sowie zum Kanal- und Flusssystem würden beurteilt. Das Zertifikat gilt jeweils für ein Jahr. „Unser Zertifizierungssystem untersucht 80 verschiedene Indikatoren und soll dazu beitragen, Leistungsniveau und Qualitätsstandards der Containerterminals messbar und transparent zu machen“, sagte Bernhard Ständer. Mit den immer größer werdenden Containerschiffen ist die Frage nach Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosteneffizienz bei der Abfertigung akuter denn je. „Aber auch für Feederschiffe kann Altenwerder uneingeschränkt empfohlen werden“, fügte Ständer hinzu. (ag)
Zertifikat für Terminal Altenwerder
Germanischer Lloyd bescheinigt HHLA-Terminal im Hamburger Hafen überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit