Wirtschaftsministerin Reiche spricht sich gegen Spritpreisdeckel aus

22.07.2026 10:47 Uhr | Lesezeit: 2 min
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Sollten die Kraftstoffpreise deutlich weiter ansteigen, könne man über Maßnahmen sprechen, derzeit sei aber nichts geplant, sagte Ministerin Reiche
© Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Wegen der angespannten Haushaltslage sieht Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche keinen Spielraum für Entlastungen bei den Spritpreisen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schließt trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus. Sie verweist auf die knappe Haushaltslage. „Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet. Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung“, sagte die Bundeswirtschaftsministerin im „RTL/ntv Frühstart“. 

Reiche sieht Versorgungslage gesichert

Ein Spritpreisdeckel, wie ihn SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf aktuell fordert, würde den Staat erneut Milliarden kosten, weil „der Weltmarkt nicht darauf reagiert, wenn Deutschland einen Deckel einzieht“, sagte Reiche nach Angaben des Senders. Die 12-Uhr-Regel und das verschärfte Kartellrecht sorgten für mehr Transparenz für Kunden.  „Weitere Maßnahmen liegen momentan nicht vor und sind auch tatsächlich nicht in der Planung“, sagte Reiche. Die Versorgungslage sei gesichert, Knappheiten gebe es nicht: „Sollten die Preise deutlich weiter ansteigen, kann man über Maßnahmen sprechen. Aber sie sind jetzt nicht geplant.“


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