Eine Woche nach dem Spatenstich für die Wiener Südumfahrung sind Bundes- und Landespolitiker einer Meinung, dass die Umfahrungs-Autobahn um Wien weiter wachsen soll. Die Straflenfinanzierungsgesellschaft Asfinag gab deshalb grünes Licht für die Planung einer sechsten Wiener Donaubrücke, die das Ostende der Südumfahrung in der Nähe des Wiener Flughafens direkt mit den nördlichen Landesteilen verbindet. Mit der Planung soll im kommenden Januar begonnen werden. Einen Termin für den Baubeginn gibt es noch nicht. Um die permanent von Staus bedrohte sogenannte Praterbrücke auf der Wiener Nord-Süd-Transversale zu entlasten, fordert der Autofahrerclub ÖAMTC die Öffnung einer bestehenden Behelfsbrücke für den Individualverkehr. Derzeit darf diese Donauquerung nur von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis benutzt werden. Der Wiener Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker lehnte den Vorschlag in einer ersten Stellungnahme ab. (vr/rv)
Wiener Autobahnring wächst weiter
Sechste Donaubrücke geplant