Wien. Die Österreichische Post hat im vergangenen Jahr in der Division Paket & Logistik „überproportional gut vom wirtschaftlichen Umfeld profitiert und ihre Marktanteile ausgebaut“, kommentiert Post-Chef Georg Pölzl die Jahresbilanz 2012 des Post-Konzerns. 65 Millionen Pakete wurden transportiert und der Marktanteil von 75 Prozent im B2C und mit 22 Prozent im B2B-Bereich abgesichert. Auch im Ausland war das Paket-Geschäft im Vorjahr erfreulicher als noch im Jahr zuvor. Die Post hat sich vom verlustreichen Engagement in Benelux verabschiedet und in Deutschland ein Verbesserungsprogramm gestartet, damit diese Division auch in den nächsten Jahren eine Perle im Konzern bleibt.
Der Konzern erwirtschaftete 2012 einen Umsatz von 2,3 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn (Ebit) von 182 Millionen Euro, was einem Plus von neun Prozent gegenüber 2011 gleichkommt. Die Ebit-Marge lag bei 7,7 Prozent. Das Ebit in der Division Paket & Logistik erreichte mit 25 Millionen Euro einen deutlich positiven Wert nach einem Minus von 28 Millionen Euro im Jahr 2011. Der Cash-Flow ermögliche weitere Zukunftsakquisitionen und Wachstum in den vom Konzern anvisierten Zukunftsmärkten in Südosteuropa. (mf)