Rund 4000 Unfälle (etwa 1200 weniger als im Jahr 2000) haben 2001 angetrunkene Autofahrer auf Polens Straßen verursacht. Auf Grund von Alkoholmißbrauch im Straßenverkehr sind im letzten Jahr 479 (gut zweihundert weniger als 2000) Menschen ums Leben gekommen und 5600 (etwa 2200 weiniger als 2000) verletzt worden. Die Zahl im angetrunkenen Zustand angehaltener Fahrer fiel um 40 000 auf 145 000. Diese Entwicklung ist, so die einhellige Meinung polnischer Fachleute, auf die seit Dezember 2000 erheblich verschärfte Ahndung von Alkoholdelikten im Straßenverkehr zur?ckzuführen. Wer sich in Polen angetrunken ans Steuer wagt, begeht inzwischen keine Ordnunswidrigkeit mehr, sondern eine Straftat. Beim erstmaligen nachgewiesenen Ùbertreten der 0,0-Promillegrenze sind ein Bußgeld von bis zu 1800 Euro, eine Freiheitsstarfe bis zu zwei Jahren und anschließender F?hrerscheinentzug f?r drei Monate fällig. Gelichzeitig wurde das Strafmaß f?r unter Alkoholeinfluß verursachte Unfälle mit Todesfolge auf mindesens 10 Jahre Gefängnis und lebenslangen F?hrerscheinentzug erhŒht. 2001 sind auf Polens Straßen knapp 7500 Menschen ums Leben gekommen. (vr/jt)
Weniger alkoholbedingte Unfälle auf polnischen Straßen
Harte Strafen zeigen Wirkung