Die Beschäftigten der Fiat-Tochter Iveco sind am Donnerstag in Italien in einen zweistündigen Warnstreik getreten. Sie wollten damit gegen den angekündigten Abbau von fast 2900 Stellen protestieren, mit dem der italienische Fiat-Konzern die Krise in der Autosparte bekämpfen will. Obwohl der Nutzfahrzeughersteller Iveco nicht direkt von den Kündigungsplänen betroffen sei, hätten sie ihre Besorgnis über die Zukunft der Gruppe manifestieren wollen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. "Niemand fühlt sich mehr sicher." Nach Gewerkschaftsangaben habe die Beteiligung an dem Warnstreik bei 80 Prozent gelegen, berichteten italienische Medien. Für Freitag kündigten die Arbeiter anderer Teile der Turiner Fiat-Gruppe ebenfalls einen zweistündigen Ausstand an. Fiat hatte in der vergangenen Woche den zusätzlichen Stellenabbau angekündigt. Allein in der Autosparte sollen 2442 Arbeitsplätze gestrichen werden. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte der Konzern ein drastisches Sparprogramm mit Stellenstreichungen und Werkschließungen in Gang gebracht. Der Fiat-Kontern beschäftigt weltweit fast 200.000 Menschen, die Hälfte davon in Italien. (vr/dpa)
Warnstreiks bei Iveco gegen Stellenabbau bei Fiat
Nutzfahrzeugtochter bisher nicht direkt betroffen