Mit der Übernahme von acht Logistikzentren der Deutschen Post AG hat das Essener Immobilienunternehmen Viterra seinen Bestand an Logistikobjekten mehr als verdoppelt. Dies sei ein erster bedeutsamer Schritt beim Ausbau der Gewerbeimmobilien, teilte die Viterra AG, nach eigenen Angaben Deutschlands größter privater Immobilieneigentümer, am Montag in Essen mit. Über den Kaufpreis der Zentren, von denen aus die Post-Tochter Danzas das gesamte Bundesgebiet mit Telekommunikationsprodukten versorge, sei Stillschweigen vereinbart worden. Die acht Standorte sind in Hamburg, Bremen, Nürnberg, Steinfurt und Euskirchen (beide Nordrhein-Westfalen), Simmern (Rheinland-Pfalz), Rottenburg (Baden-Württemberg) und Oschatz (Sachsen). Der Gesamtbestand an Logistikobjekten der Viterra Gewerbeimmobilien GmbH (Essen) beläuft sich nach dieser Akquisition auf 15 Logistikstandorte mit 600.000 Quadratmetern Büro- und Lagerfläche und 1,5 Millionen Quadratmetern Grundstücksfläche. Die Muttergesellschaft Viterra AG war 1999 aus dem Zusammenschluss der Veba-Töchter Raab Karcher und Veba Immobilien entstanden und gehört seit der Fusion mit Viag zum E.ON-Konzern. (vr/dpa)
Viterra übernimmt Logistik-Zentren von der Post
Jetzt 15 Logistikstandorte im Besitz des Immobilienunternehmens