Im Tarifstreit mit der Deutschen Post AG haben am Dienstag in Hamburg und Brandenburg erste Warnstreiks begonnen. In Hamburg haben nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di 200 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Auch in Cottbus streikten zahlreiche Postangestellte. Die Deutsche Post hatte auch in der zweiten Verhandlungsrunde noch kein Angebot vorgelegt, ein solches aber für die dritte Runde am 10. und 11. Juni angekündigt. Ver.di-Vorstandsmitglied Rolf Büttner sagte, dies sei der Auftakt einer Streikbewegung, die sich bis Ende der Woche hinziehen könne. Die Gewerkschaft fordert 6,5 Prozent mehr Einkommen für 160.000 der insgesamt 240.000 Postangestellten. Unterdessen hat ver.di auch die Mitglieder in den privaten Entsorgungsunternehmen zu Warnstreiks aufgerufen. Auch hier fordert die Gewerkschaft für die 160.000 Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitgeber haben bisher 2,5 Prozent angeboten. Die nächste Verhandlungsrunde war für den 6. Juni in Bonn geplant. (dpa/jk)
Ver.di beginnt mit Warnstreiks bei der Deutschen Post
Post kündigt Angebot für die dritte Verhandlungsrunde an