Die restlichen gut vier Prozent haben Pech gehabt, denn die Umtauschfrist ist abgelaufen. Ihnen bleibt nur noch die Hoffnung, dass die zum Vollzug der Fusion nötige Sachkapitalerhöhung der Openshop Holding auf der außerordentlichen Hauptversammlung scheitert. Wie groß diese Chance ist wollte die Openshop-Investor Relations verantwortliche Tanja Schneider nicht beziffern. Groß ist sie sicher nicht, befinden sich doch nur gut ein viertel der Openshop-Aktien im Streubesitz. Gelingt die Übernahme, sollen die verbliebenen USU-Aktien vom Neuen Markt in den geregelten Markt wechseln und die Openshop Holding in USU-Openshop umbenannt werden. Das Produktportfolio wird dann E-Business- und Knowledge Management-Lösungen sowie IT-Controlling umfassen. Das Unternehmen plant für die nächsten fünf Jahre ein jährliches Wachstum von 25 Prozent bis 35 Prozent und will im vierten Quartal 2002 den Break Even erreichen.
USU-Openshop: Frist abgelaufen
Fast 96 Prozent der USU-Aktionäre sind auf das Angebot der Openshop Holding eingegangen und wollen fünf USU-Aktien gegen sieben Openshop-Aktien eintauschen.