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US-Behörde warnt vor Lithium-Batterien in Frachtfliegern

Vorsicht vor Überhitzung: Der Transport von Lithium-Batterien gilt als gefährlich
© Foto: UPS

Die Selbstentzündung von Lithium-Batterien gilt als Mitursache des Absturzes der UPS-Maschine in Dubai


Datum:
12.10.2010
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Washington. Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Frachtfluggesellschaften eindringlich auf die Gefahren hingewiesen, die durch den Transport von Lithium-Batterien entstehen können. Sollte die Temperatur innerhalb der Cargoräume von Flugzeugen sehr warm werden, könnten sich Lithium-Batterien selbst entzünden. Das Risiko sei in dem Fall sehr hoch, dass Brände an Bord der Frachter ausbrechen, die nicht mehr mit herkömmlichen Mitteln zu löschen seien, so die FAA.

Die Washingtoner Aufsichtsbehörde weist auf eine Reihe von Unfällen hin, die durch die Selbstentzündung solcher Batterien entstanden bei Frachterflügen sind. Erst im vergangenen Monat stürzte eine B747-400F des Paketdienstes UPS in Dubai ab, die auf dem Weg nach Köln war und eine Sendung von Lithium-Batterien an Bord hatte. Auch wenn die Ursachenforschung derzeit noch nicht abgeschlossen ist, deutet nach FAA-Angabe alles darauf hin, dass das Feuer und die anschließende massive Rauchentwicklung durch den Brand der Batterien bewirkt worden sei. Bei dem Absturz war die Besatzung ums Leben gekommen.

Ähnliche Fälle, wenngleich mit weniger tragischem Ausgang, haben sich in jüngster Zeit häufig ereignet. Dabei seien immer Lithium-Batterien der Auslöser von Schwelbränden oder offenen Feuern gewesen, so die FAA. Trotz ihrer massiven Warnung hat die Behörde kein Verbot für den Transport dieser Produktgattung in Frachtflugzeugen erlassen. Airlines und die Besatzungen sollten aber streng darauf achten, dass die Frachträume nicht überhitzen während des Fluges. Zudem weist die FAA auf Pläne hin, neue Verpackungsvorschriften für Lithium Batterien zu erlassen, um Überhitzungen und damit Brände zu unterbinden. (hs) 

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