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Union fordert Maßnahmen gegen Fahrermangel

Unter anderem geht es auch um die Anerkennung oder Umschreibung ausländischer Lkw-Führerscheine
© Foto: Lars Halbauer/dpa/picture-alliance

Schwerpunkt des Antrags von CDU und CSU sind Umgestaltungen beim Führerscheinerwerb: Kosten senken, Theorie- und Praxisstunden anpassen, Fremdsprachenangebot ausbauen.


Datum:
22.06.2022
Autor:
Janis Leonhardt/Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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Die CDU/CSU-Fraktion fordert eine Reform des Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetzes, um den Mangel an Berufskraftfahrern in der Transport- und Logistikbranche zu bekämpfen. In einem Antrag spricht sie sich unter anderem dafür aus, die Kosten für die Führerscheinklassen B sowie C und CE im Güterverkehr zu senken und im Personenverkehr die vorgeschriebene Mindestanzahl der Theorie- und Praxislektionen der Führerscheinklasse D an die Anzahl der Lektionen der Führerscheinklasse D1 anzugleichen.

Zudem müssten die Ausbildungsstandards innerhalb der EU vereinheitlicht, das Ablegen der Berufskraftfahrerqualifikation in ausgewählten Fremdsprachen ermöglicht und Lkw- und Bus-Führerscheine aus der Ukraine, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Türkei, Belarus und Russland unbürokratisch anerkannt beziehungsweise umgeschrieben werden, so der Antrag.

Existenzbedrohender Fahrermangel

Ebenso fordert die Unionsfraktion eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Berufskraftfahrer. So sollten der Lkw-Stellplatzmangel behoben, die Schaffung von sicheren Raststätten mit sanitären Anlagen beschleunigt und der Lärmschutz an den Raststätten verbessert werden, um die Erholung der Fahrer zu gewährleisten.

Der Mangel an Berufskraftfahrern habe für die Transport- und Logistikbranche „existenzbedrohende Formen“ angenommen, schreibt die Union in ihrem Antrag. So hätten im Rahmen einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Juli 2021 insgesamt 42,6 Prozent der Betriebe im Sektor Verkehr und Lagerei Probleme bei der Suche nach qualifiziertem Personal gemeldet. (jl/ste)

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