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TÜV Süd übersteht Wirtschaftskrise unbeschadet

16.12.2009 12:22 Uhr
TÜV Süd übersteht Wirtschaftskrise unbeschadet
TÜV Süd legt auch in Deutschland weiter zu
© Foto: TÜV Süd

Der Prüf- und Servicekonzern kann bei Umsatz und Mitarbeiterzahl leicht zulegen / TÜV-Süd-Chef kündigt Übernahmen an

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München. Der Dienstleistungskonzern TÜV Süd konnte im laufenden Geschäftsjahr Umsatz und Ergebnis stabil halten. „Die Wirtschaftskrise ist auch am TÜV Süd nicht ganz spurlos vorbei gegangen“, sagte Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender der TÜV Süd AG, heute beim Jahresabschlussgespräch des Unternehmens in München. Während der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 1,36 Milliarden Euro im Vorjahr leicht auf 1,4 Milliarden Euro zulegen kann, verliert das operative Ergebnis leicht. „In einigen Bereichen sind wir sogar gegen den allgemeinen Trend gewachsen", erklärte Stepken. Ein Beispiel dafür sei die Region Asien, wo TÜV Süd vor dem Hintergrund eines gesamtwirtschaftlichen Rückgangs von fast 30 Prozent seinen Umsatz um rund drei Prozent von 137 Millionen auf 141 Millionen Euro steigern konnte. Trotz der kritischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen will TÜV Süd am Wachstumskurs festhalten. Neben einem stabilen organischen Wachstum soll nach Aussage von TÜV-Süd-Chef Stepken vor allem das anorganische Wachstum durch weitere Akquisitionen deutlich zulegen. „Nachdem der Bodensatz der Krise hoffentlich erreicht ist, werden wir uns weiter nach interessanten Objekten umschauen“, so Stepken. Vom Konzernumsatz entfallen rund 48 Prozent oder knapp 670 Millionen Euro auf das Geschäftsfeld Industrie, rund 35 Prozent oder gut 490 Millionen Euro auf das Geschäftsfeld Mobilität und 17 Prozent oder gut 230 Millionen Euro auf das strategische Geschäftsfeld Mensch. „In diesem Jahr haben alle drei strategischen Geschäftsfelder zur positiven Entwicklung von TÜV Süd beigetragen", erklärte Finanzvorstand Peter Klein. Rund 30 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet TÜV Süd derzeit im Ausland. „Dabei ist Deutschalnd nach wie vor eine tragende Säule“, betonte Klein. Hier stieg der Umsatz um 2,4 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Gerade der Bereich Automotive war durch die Krise besonders stark betroffen. Im Ursprungsland der Finanzmarktkrise, den USA, betrug der Umsatzverlust rund 15 Millionen Euro und damit knapp 16 Prozent des Umsatzes im Vorjahr. „Doch seit zwei Monaten befinden wir uns wieder auf Planniveau“, sagte Klein, der für 2009 auch für den US-Markt im Ergebnis schwarze Zahlen erwartet. Die Zahl der Mitarbeiter stieg weltweit um 700 auf 14.860. Auch in den kommenden drei Jahren wolle TÜV Süd die Mitarbeiterzahl jeweils im ähnlichen Umfang aufstocken, um weiter wachsen zu können, betonte Klein. Als interessanten Wachstumsmarkt sieht TÜV-Süd-Chef Stepken den Markt der Elektromobilität, für dessen weitere Entwicklung die Sicherheit der eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien von entscheidender Bedeutung sei. „Wir haben vor kurzem die weltweit ersten dynamischen Crashtests durchgeführt, um das Sicherheitsniveau der eingebauten Batterien zu ermitteln und tragfähige Erkenntnisse über die Belastungsgrenzen zu gewinnen", berichtete Stepken. Der test im Auftrag eines großen deutschen Autoherstellers sei sehr zufriedenstellend verlaufen. Keine Chance mehr sieht der TÜV Süd für eine Fusion auf dem deutschen Markt. „Das Thema TÜV-Fusion ist durch“, betonte Stepken, auch eine Kooperation in Teilbereichen schloss er derzeit aus. „Wir TÜVe sind auf dem Markt Wettbewerber, wie andere Unternehmen auch.“ (sb)

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