-- Anzeige --

Tschechische Reeder erhöhen Druck beim Stauwehrprojekt im deutschen Grenzgebiet

Die Binnenschiffer leiden unter Niedrigwasser
© Foto: Imago/Cord

Weil immer noch keine Staustufe bei Decin (Tetschen) gebaut wurde, fordern die Reeder Entschädigungszahlungen bei Niedrigpegel in der Elbe


Datum:
03.08.2011
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Prag. Die Klagen tschechischer Binnenschiffer über Niedrigwasser in der Elbe haben die Diskussion um den Bau eines Stauwehrs an der Grenze zu Sachsen angeheizt. Weil mehr als zehn Jahre über den Bau einer Staustufe bei Decin (Tetschen) geredet werde, aber nichts geschehen sei, drängten die Binnenschiffer auf mehr Unterstützung seitens der Regierung, sagte der Sprecher des Wasserbauamts am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Mit ihrer Anfang der Woche geäußerten Forderung nach Entschädigungszahlungen bei Niedrigpegel hätten die Reeder ihrem Frust Luft gemacht, meinte der Sprecher der Direktion, Vaclav Straka.

Milan Raba von der Reederei CSPL hatte in einem Gespräch mit dem tschechischen Wirtschaftsmagazin "Euro" jährliche Entschädigungszahlungen des Staates bei Niedrigpegel im Gesamtvolumen von mehr als zwei Millionen Euro gefordert, die rückwirkend für die vergangenen Sommer und mindestens bis 2016 ausgezahlt werden sollten. Könne der Staat die Schiffbarkeit der Elbe auch bis dahin nicht garantieren, drohte Raba im schlimmsten Fall mit der Abwanderung der Binnenschiffer ins westeuropäische Ausland.

Derzeit wird die Umweltverträglichkeit des Stauwehrprojekts geprüft. Zuletzt hatte das Umweltministerium die Unterlagen mit der Bitte um Überarbeitung zurückgegeben. Das dürfte nach Angaben von Direktionssprecher Straka noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. (dpa) 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.