Der Post-Konkurrent Tornado-Blitzpost aus Dresden ist zahlungsunfähig. Unabhängig vom Insolvenzverfahren laufe jedoch der Geschäftsbetrieb weiter, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler am Mittwoch mit. Es werde keine Einschränkungen bei den Briefzustellungen geben. Nach Angaben des Insolvenzverwalters ist die Tornado-Blitzpost der größte private Briefbeförderer in Sachsen. Das Unternehmen mit mehr rund 240 Mitarbeitern und Niederlassungen in Dresden, Leipzig und Chemnitz stelle täglich rund 60.000 Sendungen zu. Derzeit liefen Gespräche mit einem Kreditinstitut, um ausstehende Löhne zahlen zu können. Eine Ursache der Insolvenz sei das schnelle Wachstum des Unternehmens gewesen, das vor zwei Jahren mit 12 Mitarbeitern begonnen habe. Nach Informationen der "Sächsischem Zeitung" beträgt das Finanzloch rund 500 000 Euro. (vr/dpa)
Tornado-Blitzpost stellte Insolvenzantrag
Briefzustellung läuft uneingeschränkt weiter