Niedersachsen und Bremen müssen das geplante Milliarden-Projekt Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven im Alleingang umsetzen. Der Hamburger Senat verabschiedete sich am Dienstag endgültig aus dem ursprünglichen Drei-Länder-Vorhaben. Hamburg werde in den Ausbau der eigenen Hafeninfrastruktur investieren, sagte Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU). "Die Umlenkung der Investitionen würde die Entwicklung des Hamburger Hafens bremsen." Niedersachsens Wirtschaftsministerin Susanne Knorre (parteilos) und Bremens Regierungschef Henning Scherf (SPD) bedauerten die Hamburger Entscheidung. Beide betonten, das Projekt, an dem sich auch die Wirtschaft beteiligen soll, werde wie geplant weitergeführt. (vr/dpa)
Tiefwasserhafen ohne Beteiligung Hamburgs
Niedersachsen bedauert Entscheidung des Hamburger Senats