Düsseldorf. Die Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Speditionsgewerbe sind vorläufig gescheitert. In der siebten Verhandlungsrunde seien die Gespräche ohne Ergebnis abgebrochen worden, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwoch in Düsseldorf mit. Sie kündigte an, ab diesem Freitag mit „dosierten Warnstreiks“ Druck auf das Speditionsgewerbe auszuüben. In den vergangenen Tagen hatte es vereinzelt Arbeitsniederlegungen unter anderem in Hagen, Dortmund, Hattingen und Krefeld gegeben. Verdi fordert für die Beschäftigten sieben Prozent mehr Lohn für zwölf Monate. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 2,0 Prozent ab Dezember 2008 und weitere 2,3 Prozent ab September 2009 geboten. (dpa)
Tarifverhandlungen in NRW abgebrochen
Speditionsgewerbe: Die siebte Verhandlungsrunde zwischen Arbeitgebervertretern und Verdi ist ohne Ergebnis gescheitert, Warnstreiks angekündigt