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Tarifkonflikt: Verdi und Arbeitgeber vereinbaren Gesprächstermine

Die Verhandlungstermine sind Teil eines vor dem Arbeitsgericht geschlossenen Vergleichs zwischen Verdi und den Arbeitgebern (Symbolbold)
© Foto: Ulrich Niehoff/picture-alliance

Die Tarifgespräche für Hafenarbeiter sollen kommenden Mittwoch fortgesetzt werden, es geht dann in die schon achte Verhandlungsrunde.


Datum:
22.07.2022
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit: 
3 min
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Die festgefahrenen Tarifverhandlungen für Hafenarbeiter an den Nordseehäfen gehen am Mittwoch, 27. Juli, in die achte Runde. Auf diesen Termin haben sich die Gewerkschaft Verdi und der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) verständigt, wie Verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth am Freitag, 22. Juli, gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ erklärte. Weitere Termine wurden für den 10. August und den 22. August vereinbart. Der ZDS bestätigte die drei Termine, an denen beide Seiten versuchen wollen, eine Lösung des von heftigen Warnstreiks begleiteten Konflikts zu finden. Darüber hat auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

Die drei Verhandlungstermine sind Teil eines in der vorigen Woche vor dem Hamburger Arbeitsgericht geschlossenen Vergleichs zwischen Verdi und einzelnen Hafenlogistikern. Er sah vor, dass die Tarifparteien bis zu diesem Freitag drei weitere Verhandlungstermine bis zum 26. August vereinbaren müssen. Der Vergleich sieht auch vor, dass Verdi während dieses Zeitraums nicht zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen aufruft.

Heftigster Arbeitskampf in den Häfen seit Jahrzehnten

Verdi hatte mit einem Streik vor einer Woche für 48 Stunden die Abfertigung von Schiffen in allen Nordseehäfen weitgehend lahmgelegt. Zuvor gab es bereits im Juni einen achtstündigen und eine 24-stündigen Warnstreik. Damit summiert sich der streikbedingte Arbeitsausfall in den Seehäfen auf rund 80 Stunden – der heftigste Arbeitskampf in den Häfen seit mehr als vier Jahrzehnten. Die Streiks haben die ohnehin seit Beginn der Coronapandemie Störungen im Verkehr von Container- und Frachtschiffen nochmals verschärft. (tb/dpa)

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