Swiss: Kooperationsgespräche mit BA ausgesetzt

03.05.2004 11:07 Uhr

Zeitung: Schweizer wollen eigene Kundendatei nicht offen legen / Stopp im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt

Düsseldorf. Das Pokerspiel um die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft Swiss geht in eine neue Runde. Am Tag der Berufung des früheren Lufthansa-Managers Wolfgang Franz zum neuen Chef der Schweizer Fluglinie hat die Swiss ihre Kooperationsgespräche mit British Airways (BA) vorläufig auf Eis gelegt. Eine BA-Sprecherin bestätigte dem "Handelsblatt" (Montagausgabe), dass Projekte zur Integration der Swiss in die von BA dominierte Luftfahrt-Allianz Oneworld derzeit nicht fortgeführt würden. Der Stopp sei in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt, hieß es weiter. Auch eine Swiss-Sprecherin sagte, die Gespräche stünden auf "Stand by". Hintergrund des Streits: Die Swiss will nach Angaben der Zeitung ihren wichtigsten Trumpf, die eigene Kundendatei, bei der geplanten Verschmelzung der Vielfliegerprogramme nicht preisgeben. BA beruft sich indessen auf eine entsprechende Vereinbarung mit der Swiss vom September 2003. Allerdings habe innerhalb der Oneworld-Allianz bislang keine Airline ihre Daten komplett offen legen müssen. Der frühere Swiss-Chef André Dosé hatte dem jedoch zugestimmt, weil die Swiss unter erheblichem Druck stand, einen großen Partner zu finden. (vr/dpa)

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