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Stena Line mit deutlichem Plus bei Eisenbahnfähren

Die Reederei Stena verzeichnet ein Plus an Eisenbahnfähren
© Foto: Stena Line

Die Reederei verzeichnete dieses Halbjahr einen Zuwachs von 35 Prozent. Das liege laut Katrin Verner, Verantwortliche für den Frachttransport auch am steigenden Umweltbewusstsein.


Datum:
09.08.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Rostock (dpa) - Die Fährreederei Stena Line hat das erste Halbjahr 2021 auf ihrer Route Rostock-Trelleborg mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Auf einem trotz Pandemie starken Frachtmarkt verzeichnete das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Zuwachsraten von 35 Prozent, sagte Katrin Verner, die bei Stena Line für den Frachttransport verantwortlich ist.

Der größte Anteil davon entfällt den Angaben nach auf unbegleitete Verkehre der neu eingerichteten Zugverbindnung zwischen Rostock und dem luxemburgischen Bettembourg. Dadurch sei die Auslastung der Bahndecks auf den beiden Eisenbahnfähren Skåne und Mecklenburg-Vorpommern um rund 80 Prozent gestiegen. Von dieser Steigerung profitiere auch der Hafen Rostock, wie Hafen-Geschäftsführer Gernot Tesch sagte. Mit der Anbindung von Bettembourg seien nun Ziele in Südfrankreich und Spanien sowie über die Nordseehäfen in Großbritannien erreichbar.

Wie Verner weiter sagte, werden auf den Stena-Fähren Züge mit Längen von im Schnitt rund 630 Metern transportiert. „Unsere Schiffe haben bis zu 1100 Meter Gleislänge.“ Transportiert werden auf den Waggons hauptsächlich Güter wie Stahl, Zellulose, Konsumgüter sowie Stückgüter jeglicher Art. Auch die zwischenzeitliche Schließung der Storebælt-Brücke in Dänemark habe zur Steigerung geführt. „Die Kunden machen sich Gedanken darüber, wie leistungsfähig der Weg über eine feste Querung sein kann und denken über Bypässe nach“, sagte Verner. Da könnten die Eisenbahnfähren einspringen.

Auch für den Rostocker Hafen insgesamt habe die Sperrung der Bahnstrecke durch Dänemark eine Bedeutung, sagte Tesch. Der Hafen habe seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können, was bei manchen Kunden zu einer dauerhaften Verlagerung auf den weniger störanfälligen Seeweg über Rostock geführt habe. (ste/dpa)

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