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Sofortprogramm „Saubere Luft“: Erste Förderbescheide übergeben

Mit Geldern aus dem Förderprogramm „Saubere Luft” wird unter anderem die Anschaffung von Streetscootern unterstützt
© Foto: Deutsche Post DHL Group

Das Bundesverkehrsministerium übernimmt zunächst rund 20 Millionen Euro für die Anschaffung von insgesamt 250 Pkw, 1500 Streetscooter und 200 weitere Nutzfahrzeuge und Busse.


Datum:
10.04.2018
Autor:
Stefanie Nonnenmann
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Berlin. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat heute die ersten vier Förderbescheide zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen und der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft 2017-2020“ überreicht. Empfänger sind das Unternehmen Alphabet Fuhrparkmanagement aus Hamburg, die Deutsche Post, die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen und die Freiburger Verkehrs Aktiengesellschaft. Das BMVI übernimmt rund 20 Millionen Euro für die Anschaffung von insgesamt 250 Pkw, 1.500 Streetscooter, 200 weiteren Nutzfahrzeugen und zwei Bussen - inklusive der jeweils benötigten Ladeinfrastruktur mit rund 1500 Ladepunkten. „Unsere Förderrichtlinie Elektromobilität kommt sehr gut an. Rund 430 Anträge haben uns erreicht“, machte Andreas Scheuer deutlich.

Der Bund hatte auf dem zweiten Kommunalgipfel am 28. November 2017 mit dem „Sofortprogramm Saubere Luft“ ein Maßnahmenpaket für bessere Luft in Städten aufgelegt. Für das Sofortprogramm steht eine Milliarde Euro bereit. Gegenstand des Programms sind Maßnahmen für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur, für die Digitalisierung von Verkehrssystemen sowie zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen. Alle Maßnahmen sollen bis 2020 Wirkung entfalten. Das Sofortprogramm soll soweit möglich auf Grundlage der bestehenden Förderrichtlinien des Bundes umgesetzt werden. Bestehende Förderprogramme werden finanziell aufgestockt. (sno)

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