Die für den Frachttransport reservierten Kapazitäten der französischen Staatsbahn SNCF werden durch die gegenwärtigen Ausbau- und Modernisierungsarbeiten auf der Grenzstrecke zwischen Frankreich und Italien nicht beeinträchtigt. Das teilte die Gruppe in Paris mit. Zusammen mit dem italienischen Partner Trenitalia habe man entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen, hieß es. Normalerweise zirkulieren die Güterzüge über die Grenzstation Modane nur abends und nachts. Jetzt sollen dafür übergangsweise auch am Tage Kapazitäten freigemacht werden, und zwar durch entsprechende Änderungen im Personenverkehr. Die aus Italien kommenden Benutzer der Regionalzüge werden während der Streckenarbeiten ab Bardonecchia mit Bussen an ihr Ziel gebracht. Bestimmte Nacht-Fernzüge sollen über die Schweiz umgeleitet werden. Für die Testphase der zwischen Alton/Bourgneuf und Orbassano (Turin) vorgesehenen RoLa wurden schon entsprechende Fahrzeiten reserviert. Das neue, zur Entlastung des Straßentransports gedachte Angebot wird mit seitwärts bestückbaren Spezialwaggons der Elsässer Firma Lohr arbeiten und soll der Transportwirtschaft ab Anfang nächsten Jahres viermal täglich in beiden Richtungen zur Verfügung stehen. (vr/jb)
SNCF-Frachtverkehr während Bauarbeiten gesichert
Neue Kapazitäten durch Einsatz von Bussen im Personenverkehr