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Sernam gibt Nacht-Schnellzüge auf und geht zur Strasse zurück

Das französische Unternehmen  verlagert ihre Transporte zurück auf die Straße
© Foto: Michael Kappeler

Die frühere SNCF-Tochter begründet diesen Schritt mit ihrer Unzufriedenheit mit der Staatsbahn, die unzuverlässig, zu wenig flexibel und zu teuer sei


Datum:
07.03.2011
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Paris. Die frühere SNCF-Tochter Sernam verzichtet auf den weiteren Einsatz ihrer beiden Nacht-Hochgeschwindigkeitszüge "Trains Blocs Express" und hat die damit beförderten Stückgutmengen seit Ende Februar auf die Straße verlegt. Dies hatte das Zentralkomitee des Unternehmens nach seiner letzten Sitzung angekündigt. Der Grund: Unzufriedenheit mit der Staatsbahn, die unzuverlässig, zu wenig flexibel und zu teuer sei.

Die 1970 gegründete Sernam war vor fünf Jahren von dem Pariser Investor Butler Capital Partners übernommen worden. Die beiden Züge zirkulierten jede Nacht zwischen Paris und den Städten Toulouse und Marseille. Die Verbindung mit der Mittelmeer-Hafenstadt galt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h als die schnellste der Welt. Schon seit Dezember war das Tempo jedoch auf 160 km/h verringert worden, weil Sernam nicht mehr bereit war, die für das Maximaltempo von der Bahn verlangten Mehrkosten zu bezahlen.

Wie die Zeitschrift Challenges meldet, dürften die Hochgeschwindigkeits-Güterzüge von SNCF Geodis übernommen werden. Sernam setzt nunmehr jede Nacht 25 LKW mehr als vorher ein und rechnet dadurch mit jährlichen Einsparungen in Höhe von 3,5 Millionen Euro. (jb)

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