Die Seifert Logistics Group (SLG) hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von rund 350 Millionen Euro abgeschlossen (Vorjahr: rund 340 Millionen Euro). Damit sei „in einem wirtschaftlich sehr herausfordernden Jahr und trotz sehr schwierigem Umfeld“ eine solide Basis für weiteres Wachstum geschaffen worden, teilt der Logistikdienstleister mit.
Neue Standorte stärken Automotive‑Kompetenz
Als Leuchtturmprojekte nennt die SLG in einer Mitteilung die Inbetriebnahme des Mercedes-Benz-Konsolidierungszentrums in Bischweier mit rund 130.000 Quadratmentern und des Standorts Mühlacker mit einer 16.000 Quadratmeter großen Lagerhalle. Damit habe die SLG ihre Kompetenz und Zuverlässigkeit im Bereich Automotive gefestigt.
Fuhrparkmodernisierung inklusive E‑Lkw
Ein weiterer Investitionsschwerpunkt habe zudem auf dem Fuhrpark gelegen. Neben der Anschaffung von mehreren E-Lkw sei dieser umfassend modernisiert worden, so die SLG.
Digitalisierung und KI rücken 2026 stärker in den Fokus
Ihren Wachstumskurs will das Ulmer Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2026 konsequent fortsetzen. Bei einem geplanten Umsatz von rund 350 Millionen Euro stehen gezielte Investitionen in innovative Technologien sowie die Optimierung bestehender Prozesse im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Schwerpunkt liege dabei auch auf der fortlaufenden Digitalisierung und auf dem gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz insbesondere im Wissensmanagement.
Über Chancen und Herausforderungen von Automatisierung und Robotik in der Kontraktlogistik, seinen digitalen Zwilling und Wissensmanagement als entscheidenden Erfolgsfaktor im Wettbewerb, sprach die VerkehrsRundschau kürzlich mit Axel Frey, CEO der Seifert Logistics Group.