Die EU-Kommission und die Regierung in Bern bereiten die Gründung einer "Beobachtungsstelle für Verkehr" vor. Sie soll die Entwicklung des Lkw-Transits durch die Schweiz kontrollieren und analysieren. Die Statistiken werden die Basis zur Bestimmung der neuen Wegegebühren ab 2005, wenn der unkontingentierte Schweiz-Transit für 40-Tonnen-Lastwagen aus der EU frei gegeben wird. Die Einrichtung der Observationsstelle war bei der ersten Beratung eines gemeinsamen Verkehrsausschusses am 5. Juli beschlossen worden. Das neue Forum tagt mindestens einmal im Jahr und ist für die Verwaltung und exakte Anwendung des Landverkehrsabkommens EU-Schweiz zuständig, das am 1. Juni in Kraft trat. Die Union wird repräsentiert durch die Generaldirektion Energie und Verkehr der EU-Kommission und alle EU-Staaten. Die Schweiz benannte Vertreter des Bundesamtes für Verkehr und der Kantone. (vr/dw)
Schweiz-Transit wird analysiert
Statistiken werden zur Bestimmung der Weggebühren ab 2005 verwendet