173 Lkw-Ladungen Zucker sollen ein deutscher Spediteur und sein Disponent nach einem Bericht der Aachener Nachrichten über die slowenische Grenze nach Mailand und Neapel geschmuggelt haben. Dabei hätten die Beiden nach Ansicht der Staatsanwaltschaft 4,2 Millionen Mark an Steuern hinterzogen. Im Zusammenhang mit einem Slowenien-Geschäft erhielt die Firma der Angeklagten von Italienern den Auftrag, Zucker-Ladungen vom Balkan über Aachens Westbahnhof und dann via Antwerpen nach Italien zu transportieren – obwohl Slowenien direkt an Italien grenzt. Dafür gab es 3500 Mark plus 100 Mark Handgeld. Die Schmuggelaktion lief über ein zwischen geschaltetes belgisches Abwicklungsbüro, das den Zucker bei einer Antwerpener Briefkastenfirma verzollen sollte. Die Stempel auf dem dazu nötigen T-1-Formular, fand das Gericht heraus, waren jedoch gefälscht, der Zucker wurde niemals verzollt. (vr/jk)
Schmuggel: 4,2 Millionen am Fiskus vorbei
Firma der Angeklagten bekam für illegale Aktion 3500 Mark plus 100 Mark Handgeld